Wahrnehmung in der Kunst – Drei Zustände von Sehen zwischen Form und Frequenz

Fliege. Form. Frequenz. – Wahrnehmung in der Kunst

Was wir sehen, hängt nicht vom Licht ab – sondern vom Zustand, in dem wir sehen.

Drei Bilder, ein Motiv. Drei Zustände von Wahrnehmung. Nicht als Entwicklung gedacht, sondern als innere Bewegung. Von der Oberfläche ins Spüren.


Ⅰ — Puls

Ein Impuls im Zentrum. Nicht laut, aber spürbar. Die Form tritt aus dem Dunkel, wird Kontur, wird Rhythmus.

„Etwas ist da. Nicht erklärbar, aber lebendig.“


Ⅱ — Geist

Ein Zwischenraum. Wahrnehmung, die tastet. Kreise wie flüsternde Gedanken um eine Form, die weder stumm noch deutlich ist.

„Sehen als schwebender Zustand. Fragil. Offen.“


Ⅲ — Resonanz

Wellen breiten sich aus. Der Raum antwortet. Aus der Betrachtung wird Beziehung – das Bild beginnt zurückzusehen.

„Wahrnehmung als Spiegel. Was wir anschauen, antwortet.“


Drei Formen, eine Bewegung.
Was sich verändert, ist nicht das Motiv – sondern unser Zustand vor dem Motiv.

„Ich arbeite mit stillen Zeichen. Nicht, um etwas zu zeigen – sondern um etwas hörbar zu machen.“


Weiterlesen & Hintergrundwissen

Ein T-Shirt ist nie nur Stoff.

Es ist Fläche.
Es ist Projektionsraum.
Es ist das Sichtbarste, was wir tragen.

Und oft das Ehrlichste.

Bevor ein Motiv entsteht,
entsteht eine Entscheidung.

Was wir zeigen.
Und was nicht.

Logo der jock plus scott Edition in Schwarz

────────────

Weiterführend

T‑Shirt – als künstlerisches Medium in seiner Zeit

────────────

────────────

Verwandt

M. C. Escher – Unmögliche Perspektiven in der Kunst

────────────