Ich werde oft gefragt, was für mich ein gutes Portrait ausmacht.
Für mich beginnt es nicht mit Technik, nicht mit einer Pose, nicht mit einem Lächeln.
Es beginnt mit Wahrnehmung.
Ich sehe Gesichter nicht als Oberfläche.
Mich berühren die Linien – ihre Form, ihre Tiefe.
Wie sie sich verändern, je nachdem, wie das Licht fällt.
Mich fasziniert das Spiel von Symmetrien und Brüchen.
Die Augen erzählen viel – nicht in Sprache, sondern im Ausdruck.
Da ist Bewegung. Und Gefühl.
Ein Portrait entsteht für mich dann, wenn ich spüre:

Ich fotografiere nicht mehr – ich bin verbunden.
Es entsteht ein Moment ohne viele Worte.
Vertrauen. Präsenz. So sein, wie man gerade ist.
Manchmal spüre ich die Stille wie eine zweite Person im Raum.
Jemanden wirklich zu sehen – das ist mehr als ein Blick.
Es ist ein Spüren. Eine Übereinstimmung.
Im Sehen. Im Dasein.
Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich selbst fotografiert wurde.
Ich wusste, dass da eine Kamera war – aber es war mir egal.
Ich fühlte mich ganz da.
Gesehen. Und: es war gut so.
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✦ Wenn du Lust hast, dich auf diesen Moment einzulassen – ich begleite dich gern.
Ob für ein Portrait, eine Serie, oder einfach eine Begegnung mit dir selbst im Bild.
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