Ein Gesicht. Ein Raum. Ein Tier. Alles im Fluss.
David Hockney war nie nur Maler.
Er war ein Suchender im Sichtbaren – und seine Kamera war kein Werkzeug zur Dokumentation, sondern ein Instrument zur Befragung.
In den 1980er Jahren begann er, Polaroid-Collagen zu bauen.
Zuerst aus Neugier. Dann aus Notwendigkeit.
Was er suchte, war ein Bild, das mehr kann als festhalten – ein Bild, das atmet, springt, erinnert.
„Photography is not just about looking. It’s about thinking, seeing, constructing.“
– David Hockney
Ein Stuhl, zusammengesetzt aus Dutzenden Einzelaufnahmen.
Ein Gesicht, das nie ganz still war.
Ein Raum, der sich durch jeden Blick neu formt.
Hockneys Arbeiten zeigen:
Das Gesehene ist immer fragmentarisch – und doch entsteht daraus ein Ganzes, wenn man es zulässt.
Es geht nicht um Perfektion. Nicht um das genaue Abbild. Sondern um das Erleben des Sehens selbst.
„The camera can’t see round corners. But your mind can.“
Was bleibt, ist ein Gefühl:
Dass wir nicht mit einem Blick sehen – sondern mit vielen.
Überlagernd, tastend, nie endgültig.
Fotografische Arbeiten von David Hockney – Weiterführende Links
Photographic Collages – David Hockney (Offizielle Website)
Ein umfassender Überblick über Hockneys fotografische Experimente: Polaroid-Joiner, Composite-Fotografien und serielle Perspektiven aus erster Hand.
David Hockney’s Photographs – DailyArt Magazine
Ein einführender Artikel zu Hockneys fotografischer Praxis – verständlich, visuell und kulturhistorisch eingeordnet.
David Hockney bei der National Gallery of Art (Washington)
Museumsseite mit Künstlerprofil und ausgewählten Arbeiten, darunter auch fotografische Werke und Mixed-Media-Kompositionen.
Hockney Joiner Photographs – Wissenschaftliche Betrachtung (PDF)
Ein fundierter Text über die Struktur und Wirkung seiner Joiner-Fotografien – für alle, die tiefer in Raum, Zeit und Blickperspektive einsteigen wollen.

