Was mich bewegt
Am Anfang stand das Zeichnen.
Linien, Flächen, Materialien – eine stille Sprache,
die ich früh gelernt habe zu lesen.
Über die Jahre habe ich Wege gesucht,
meine Sicht auf die Welt zu zeigen:
analog, digital, auf Stoff, in Resonanz.
Ich arbeite, um zu verstehen,
was sich zeigt, wenn man still wird.
Was bleibt,
wenn nichts mehr erklärt werden muss.

Diese Seite ist kein Portfolio.
Sie ist ein Zustand. Ein Versuch. Ein Fragen im Bild.
Wer hierher kommt, wird nichts suchen müssen.
Aber vielleicht etwas sehen, das bleibt.
Ich bewege mich zwischen Fotografie und Grafik.
Nicht als Stilfrage –
sondern als Folge von Wahrnehmung.
Es interessiert mich weniger,
was zu sehen ist,
als
wie etwas erscheint.

Körper, Raum, Licht und Abstand
stehen in einem Verhältnis zueinander,
das sich mit jedem Augenblick verändert.
Wahrnehmung ist kein fixer Zustand.
Sondern ein Prozess.
Fotografie ist dabei ein Moment der Begegnung.
Sie entsteht aus Beobachtung,
nicht aus Inszenierung.
Grafische Elemente treten dort hinzu,
wo sich etwas verdichtet:
Als Zeichen.
Als Eingriff.
Als ruhige Verschiebung.
Selbstporträts
sind in meiner Arbeit keine Abbilder einer Person –
sondern Flächen, auf denen Wahrnehmung sichtbar wird.
Nähe und Distanz. Präsenz und Auflösung.
Beides existiert gleichzeitig.
Das Bild wird zum Zustand.
Ordnung ist für mich kein Gegensatz zur Offenheit.
Raster, Wiederholung und Reduktion
schaffen Halt.
Innerhalb dieser Struktur
kann sich Wahrnehmung bewegen,
ohne beliebig zu werden.
Meine Motive verstehen sich als visuelle Zustände.
Sie wollen nicht erklären.
Sie wollen Raum lassen.
Für das,
was sichtbar wird.
Und für das,
was dazwischen entsteht.


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