Schlagwort: Wahrnehmung

  • David Hockney – Sehen als Bewegung

    David Hockney – Sehen als Bewegung

    Ein Gesicht. Ein Raum. Ein Tier. Alles im Fluss. David Hockney war nie nur Maler. Er war ein Suchender im Sichtbaren – und seine Kamera war kein Werkzeug zur Dokumentation, sondern ein Instrument zur Befragung. In den 1980er Jahren begann er, Polaroid-Collagen zu bauen. Zuerst aus Neugier. Dann aus Notwendigkeit. Was er suchte, war ein…

  • Fliege. Form. Frequenz.  –  Drei Zustände von Sehen

    Fliege. Form. Frequenz. – Drei Zustände von Sehen

    Was wir sehen, hängt nicht vom Licht ab – sondern vom Zustand, in dem wir sehen. Drei Bilder, ein Motiv. Drei Zustände von Wahrnehmung. Nicht als Entwicklung gedacht, sondern als innere Bewegung. Von der Oberfläche ins Spüren. Ⅰ — Puls Ein Impuls im Zentrum. Nicht laut, aber spürbar. Die Form tritt aus dem Dunkel, wird…

  • Material der Erinnerung – Westdeutsche Ästhetik als Ursprung meiner Wahrnehmung

    Material der Erinnerung – Westdeutsche Ästhetik als Ursprung meiner Wahrnehmung

    Die westdeutsche Alltagsästhetik hat meine Wahrnehmung geprägt – zwischen Teppichboden, Fensterkreuz und Fernsehbild. Eine stille Prägung durch Fläche, Funktion, Licht und Material – und ein Echo, das bis heute meine Bilder formt. Ein Raum, der nicht erklärt, sondern wirkt Ich bin aufgewachsen mit groben Strukturen. Resopalplatten, Sichtbeton, Filzteppiche. Räume, die nicht schreien wollten, sondern halten.…

  • M. C. Escher – das Spiel mit der Wirklichkeit

    M. C. Escher – das Spiel mit der Wirklichkeit

    Ein Raum, der sich selbst umarmt Eine Treppe, die nirgendwo beginnt und nirgends endet. Linien, die sich verwandeln und doch verbunden bleiben. Maurits Cornelis Escher baute keine Abbilder der Welt – er entwarf Räume, in denen das Sehen selbst ins Wanken gerät. Seine Bilder sind Paradoxien mit innerer Logik. Was zuerst wie Ornament erscheint, wird…

  • Wie Sehen sich anfühlt – ein persönliches Manifest

    Wie Sehen sich anfühlt – ein persönliches Manifest

    Gedanken über Wahrnehmung, Material und Menschen Ich arbeite aus einem inneren Drang heraus. Schon als Kind wollte ich verstehen, wie Form und Farbe etwas in uns auslösen können. Zeichnen, Beobachten, Verändern – das war für mich nie nur Technik, sondern eine Art zu fühlen. Nicht über Worte, sondern durch Material, Licht und Komposition. Wo in…

  • Über Wahrnehmung in der Fotografie – Zwischen Licht und Stille

    Über Wahrnehmung in der Fotografie – Zwischen Licht und Stille

    Wenn ich fotografiere, suche ich nicht das perfekte Bild. Ich warte auf den Moment, der sich „richtig“ anfühlt – wenn das, was ich sehe, mit etwas in mir übereinstimmt. Es ist wie eine Spannung im Raum, eine stille Ausgewogenheit. Dann weiß ich: Jetzt. Wahrnehmung ist für mich mehr als Sehen. Sie ist ein innerer Zustand.…